(edit: Einen aktualisierten und etwas ausführlicheren Artikel zum Thema findet man hier.)
Frauen wählen für die Familengründung immer ein möglichst potentes Männchen (oder wie viele Juristinnen kennt ihr, die einen Maurer/ Bauer/ Tellerwäscher zum Mann haben?). Mit potent meine ich nicht nur die Zeugungsfähigkeit, sondern auch einen möglichst hohen sozialen Status, möglichst hohes Einkommen, möglichst viel Macht. Diese Präferenzen in der Partnerwahl sind sicher evolutiv bedingt und auch sinnvoll, um dem Nachwuchs möglichst gute Chancen zu bieten (Chancen um sich wiederum möglichst erfolgreich fortzupflanzen).
Leider führt just dieses biologisch sinnvolle Verhalten dazu, dass wirkliche Gleichberechtigung oder genauer die Gleichstellung von Mann und Frau kaum verwirklicht werden kann.
Erst wenn Frauen sich auch mit weniger “erfolgreichen” Männchen auf Familiengründungen einlassen würde der Druck auf die Männer nachlassen im Job um jeden Preis über die Frauen dominieren zu müssen. (Familiengründung ist hier das entscheidende Wort, denn zur simplen Paarung sind Frauen schliesslich schon auch mit sozial niederrangigen Männchen bereit; solange diese gewisse Vorzüge haben).
Solange Frauen immer höherrangige Männer bevorzugen können Männer nur gewinnen, wenn sie Frauen beruflich diskriminieren. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass es für (niederrangige) Männer ziemlich dumm ist sich für die Gleichberechtigung einzusetzen.




Dann bin ich auch mal provokant *fg*: wem nutzt die Gleichberechtigung wirklich? Und warum wird sie zu einem solchen Religionsersatz gemacht?
Nun ich hoffte, dass jemand anders antworten würde… Mir fiel spontan keine pointierte Antwort ein. Schön wäre auch gewesen, wenn eine Frau geantwortet hätte… “raskalnikow” ist nun mal von männlichem Geschlecht.
Nutzen soll es natürlich den Frauen! Oder findest du es in Ordnung, dass eine Frau weniger Lohn für die gleiche Arbeit bekommt?
[Das Stichwort "Religionsersatz" hört man häufig, wenn man sich mit Überzeugung für etwas einsetzt. Auch überzeugten Naturwissenschaftern wird vorgeworfen ihr Atheismus sei Religionsersatz, dieser Vorwurf ist aber als absurd zu erkennen. Der Vorwurf dient letztlich allein der Diskreditierung seines Gegenübers und will vom Thema ablenken...]