Der Vollständigkeit wegen habe ich auch noch den neuen Ständerat als zwei Säulendiagramme dargestellt. Für Schweizer Verhältnisse kam es doch zu recht grossen Verschiebungen – insbesondere die SP gewinnt durch die neuen Sitze im Ständerat einiges an Bedeutung im Parlament. Nach wie vor werden Mehrheiten aber immer noch durch die Mitteparteien gefunden.
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Für die Bundesratswahlen am 14. Dezember 2011 durch die vereinigte Bundesversammlung sei noch angemerkt, dass ein Ständerat aus dem Kanton Schwyz nicht an der Wahl teilnehmen darf – es wird also eine Stimme der SVP fehlen. Der beschämende Grund liegt in einer administrativen Fehlleistung des Kantons Schwyz: Der neuen Ständerat (des zweiten Wahlgangs) wird vom Grossen Rat (Parlament Schwyz) erst am 14. Dezember erwahrt (= bestätigt/ formal eingesetzt).
Besonders peinlich ist diese Fehlleistung, weil der zweite Wahlgang im Kanton Solothurn erst noch später als in Schwyz durchgeführt wurde, der Solothurner Ständerat aber dennoch schon von seinem Kantonsparlament bestätigt wurde und an der Bundesratswahl teilnehmen kann.
Fazit: Erzkonservative und hinterwäldlerische Kantone sind eben nicht wahnsinnig flexibel und für schnelles Handeln auch nicht gerade bekannt…





