#11 Schweiz nimmt Guantanamo-Usbeken auf


Wie heute bekannt wurde (z.B. in der NZZ), hat sich der Kanton Genf bereit erklärt einen Guantanamo-Häftling aufzunehmen. Es handelt sich dabei nicht wie vorgesehen um einen Uiguren – vermutlich um nicht China unnötig zu verstimmen – sondern um einen Usbeken.

Nun kann man vielleicht sagen, dass es schön und löblich sei, dass die Schweiz ihrer langen humanitären Tradition gerecht wird, doch die Politiker zeigen damit einmal mehr, wie wenig Feingefühl sie dem Volk entgegenbringen. Man bedenke, dass erst gerade eine Initiative für ein Verbot von Minaretten sehr deutlich angenommen wurde. So unsinnig dieses Minarettverbot auch ist, so deutlich wurde die Stimmung im Volk und die Politiker sollten diese ernst nehmen und nicht noch mehr Ängste schüren.

Ich finde es ist völlig daneben, dass die Schweiz einen solchen Gefangenen aufnimmt. Erstens haben die VSA diese Leute widerrechtlich entführt und ohne Prozess in Gefangenschaft gehalten! Also sollen auch die VSA diese Leute entschädigen und aufnehmen! Es ist wohl eine bodenlose Frechheit, dass die VSA nun von anderen Ländern erwarten, dass sie diesen (durch die Haft erst recht radikalisierten) Leuten Asyl gewähren.

Zweitens haben auch die VSA nicht irgendwelche Unschuldslämmer inhaftiert. Es wird sich mit ziemlich grosser Sicherheit schon um Leute handeln, welche sich in fanatisch-religiöser Weise hervorgetan haben, auch wenn sie vielleicht nicht direkt an den Terroranschlägen beteiligt waren. Die Genfer gewähren also einem Typen Asyl, der den Koran und seinen Glauben über alles andere stellt (wer könnte es ihm auch NACH der Geiselnahme durch die VSA verdenken?).

[Edit: Ach wie naiv ich doch manchmal bin… Stellt sich im Nachhinein heraus, dass die VSA TATSÄCHLICH irgendwelche, beliebigen Leute in Guantanamo festsetzten! Als ich den Text verfasst hatte wusste ich noch nicht, dass die VSA Prämien an Einheimische zahlten – und diese gar nicht faul natürlich fleissig „Terroristen“ lieferten – vornehmlich ausländische Muslime die gerade greifbar waren…]

Drittens wer wird für seinen Lebensunterhalt und seine Überwachung aufkommen? Hoffentlich stellen die VSA zwei bis drei Millionen Franken zur Verfügung – alles andere wäre eine Schweinerei. Denn was kann der Schweizer Steuerzahler dafür, dass Islamisten Terroranschläge verüben und die VSA Leute entführen und einsperren? Oder erwartet jemand, dass dieser Typ selbst für seinen Lebensunterhalt aufkommen wird? Ist dieser Usbeke überhaupt der französischen Sprache mächtig?

Um es noch einmal deutlich zu sagen: diesen Leuten wurde Unrecht getan! Aber warum sollen die völlig unbeteiligten Schweizer dafür aufkommen? Die VSA haben mit Guantanamo ein Problem geschaffen, nun sollen sie es auch lösen. Jeder der Gefangenen soll gefälligst eine Niederlassungsbewilligung für die VSA bekommen!

11 Gedanken zu „#11 Schweiz nimmt Guantanamo-Usbeken auf

  1. Ich kann dir einen guten Grund dagegen nennen: es ist nicht üblich, dass man Leute zwingt, sich in einem Verfolgerstaat niederzulassen. An Stelle eines Ex-Guantanamo-Häftlings würde ich mich in keiner Ecke der USA sicher fühlen, nicht einen Tag lang.

    • Aus Sicht der Häftlinge ist das schon klar. Nur die Wirkung dieses Entscheides auf die Schweizer Bevölkerung wird eine Fatale sein… Die islamophobe Stimmung wird sich noch weiter verschärfen.
      Und warum ich für die Fehler von zwei anderen Parteien zahlen soll, das sehe ich nun wirklich nicht ein.

    • Ja, für „Fehler“ von anderen zahlen – frag mal die Palästinenser, die haben Übung darin….😉

      In Deutschland, wo eigentlich die Uiguren gerne hin gegangen werden, gabs ja auch so lange Krach, bis die auf eine einsame Insel mussten. Ich fands unmöglich.

  2. Alle Muslime sind aufgefordert den iranischen Präsidenten abzumurksen. Jedenfalls ist es das was Mohamed will, und seine Frau.

    Alle Christen, Buddhisten und Hinduisten auch. Und die Shintoisten.

    Mailin ist übrigens eine dumme Kuh. Steht auf der Wiese und frisst religiöses Gewäsch und scheisst es aus.

    Ehrlich, die meissten religiösen Menschen reden nur Müll. Jedenfalls habe ich nur wenige andere kennengelernt und von denen sind die meissten schon tot.

    Die Fatwa ist irgendwo auf meinem Blog.

  3. @sayadin,
    nimmt dein irres Geschwafel irgendeinen Bezug auf meinen Text?
    Deine Antworten nehme ich mehr als eine Art schriftliche Tourett-Zuckung, denn als Zustimmung oder Ablehnung zum Text wahr.

  4. @sayadin,
    nun was soll ich schon gross entgegnen? Du hast dich selber diskreditiert.
    Ich werde es vermutlich so halten, dass ich allfällige zukünftige „Beiträge“ von dir löschen werde.

  5. Du bist der erste nicht, meinst Du wirklich das mich das interessiert?

    Du bist ein Idiot
    Du bist ein Idiot
    Du bist ein Idiot.

    Danke.
    Schönen Tag noch.

    Ach so, ich wünsche Dir zu Weihnachten das innerhalb des nächsten Jahres der Mensch stirbt, der Dir am meissten am Herzen liegt.
    Ich finde, das hast DU verdient.
    Lusche.

  6. Ich finde, folgende Punkte sollten beachtet werden:

    Die USA sollen dafür zahlen, und zwar eine lebenslange großzügige Rente. Er bekommt selbstverständlich ein Aufenthaltsrecht in den USA. Aber er darf sagen, wo er hin will, und die USA tun alles dafür, dass er dort ein Aufenthaltsrecht erwirbt. Und sein Aufenthaltsland (nicht nur der Ort) sollten geheim bleiben.

    Und natürlich muss eine umfassende Betreuung stattfinden (sowohl ihm als auch der Aufnahmegesellschaft zu Liebe), natürlich auch auf Kosten der USA.

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