#120 Religiöser Glaube vs. Geisterglaube?


Religiös Gläubige sprechen gerne abkürzend vom Glauben. Der adjektivlose Glaube soll den Eindruck vermitteln, hier liegt ein besonders verehrungswürdiger Gegenstand vor und bei demjenigen der ihn besitzt, dem Gläubigen, handelt es sich deshalb um einen besonders respektablen Menschen. In Wirklichkeit ist jeder religiöse Glaube im Kern nichts anderes als simpler Geisterglaube, jeder Gläubige nichts anderes als ein gewöhnlicher Geistergläubiger, einer der häufigsten Formen von Glauben überhaupt. Auch der Gott der Monotheisten ist ein Geist, angeblich der größte.

Quelle: hpd

Es ist schon bemerkenswert wie es den Kirchen immer wieder gelingt den „Glauben“ als etwas Verehrungswürdiges zu vermarkten. Absolut ausserordentlich ist ihre Leistung aber immer dann, wenn es ihnen gelingt Esoteriker oder Okkultisten (edit: allgemein Andersgläubige) als Spinner und Quacksalber zu benennen – OHNE jedoch diesen Vorwurf auf SICH SELBST zurückfallen zu lassen. Wie ist so etwas möglich?

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