#146 Was katholische Bischöfe öffentlich sagen

Zitat

„Einem Volk ohne Gott fehlt die Mitte; ein Volk ohne Gott gleicht einer hohlen Fassade ohne wohnlichen Kern. Der Schritt ist nicht weit: Von einer geistig entkernten Gesellschaft zum gewissenlosen Menschen, der keine innere Verpflichtung mehr spürt; zum rastlosen Menschen, der um Stille und Besinnung nicht mehr weiß; zum apathischen Menschen, dem das geistliche Rückgrat gebrochen wurde; oder gar zum aggressiven Menschen, der (…) für Ideologien anfällig wird und seine innere Spannung und geistliche Not an anderen abreagiert.“

– Erzbischof Zollitsch, 14.01.2014 (Hervorhebung von mir)

Quelle: http://www.ebfr.de/html/aktuell/aktuell_u.html?&m=19718&artikel=29920&cataktuell=955 (Audio ganz unten)

Besprechung: http://www.diesseits.de/perspektiven/nachrichten/deutschland/1389999600/zollitsch-volk-ohne-gott-gleicht-hohlen-fassade

Via: http://blasphemieblog2.wordpress.com/2014/01/18/zollitsch-volk-ohne-gott-gleicht-einer-hohlen-fassade/

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#145 Katholisch sein, aber dennoch eine eigene Meinung haben wollen

Was gerade bei (Schweizer) Katholiken immer wieder vorkommt: Sie distanzieren sich von ‚der Lehrmeinung‘. Das geschieht natürlich immer dann, wenn man als ‚giftiger‘ Atheist ihnen die offiziellen Dogmen – IHRES VEREINES – deutsch und deutlich vorhält. Dann heisst es jeweils sehr, sehr schnell: „Du wirst mir doch wohl noch eine eigene Meinung zugestehen! Nicht alles was die katholische Kirche verlauten lässt unterstütze ich auch!“ Weiterlesen

#144 Schweizer Katholiken: Nicht ganz erwachsen.

Der lokale Trachtenverein hat eine neue Vereinsordnung: Frauen sind nicht mehr als Vorstandsmitglieder zugelassen, weiter wurden die Mitgliederbeiträge so angepasst, dass Frauen das Dreifache der Beiträge der Männer zu zahlen haben, ausserdem haben die Stimmen der Frauen bei Abstimmungen nur das halbe Gewicht wie jene der Männer.

Ist das angebracht? Fair? – Offensichtlich nicht.

Ist das möglich? Legal? – Ja sicher! Jeder private Verein darf sich selbst doch so organisieren wie er es selbst mag. Springender Punkt: Es ist schliesslich niemand gezwungen bei diesem Verein mitzumachen.

Passt dir diese frauenfeindliche Vereinsordnung etwa nicht? Dann hast du zwei Handlungsmöglichkeiten: Weiterlesen

#109 Zombie Jesus befördert Kannibalismus

Christen mögen es überhaupt nicht, wenn man zwei simple Fakten ihres Glaubens hervorhebt:

1. Der auferstandene Jesus entspricht der Definition dessen was ein Zombie ist.

2. Jesus/ der christliche Glaube zelebriert mit dem Abendmahl einen symbolischen Kannibalismus.

Besonders bizarr ist dabei der katholische Glaube, da der NICHT von einer symbolischen Handlung ausgeht. Katholiken täuschen also den Glauben vor, tatsächlich echtes Jesus-Fleisch und echtes Jesus-Blut zu verschlingen. Ja – ich schrieb effektiv „täuschen vor“, denn trotz allem bin ich der festen Überzeugung, dass auch die Katholiken halbwegs normale und vernünftige Menschen sind.

Es wird sich ähnlich verhalten, wie wenn man einen Muslimen fragt, wo die grösste Moschee der Welt zu finden sei… Als Muslim Weiterlesen

#89 Liebe Agnostiker und Wahrscheinlichkeits-Theisten

Wer a. sagt, muss auch b. sagen…

UPDATE! (Erste Version wurde nachträglich entfernt)

Anmerken sollte ich vielleicht noch, dass dies nicht meiner Überzeugung entspricht. Ich lasse mich hier quasi auf das Spiel ein (a. wird schliesslich oft von theistischer Seite als Argument gebracht) und befolge die Spielregeln. Weiterlesen

#56 Katholisch-Klösterlicher eMail-Frage/Antwortdienst – Kloster Einsiedeln

Das Kloster Einsiedeln bietet seit einiger Zeit einen Dienst an, der sich „Das Goldene Ohr“ nennt. Nach eigener Beschreibung ist es: „…eine anonyme Adresse, die jede und jeder Aussenstehende benützen kann.“ Somit fühle ich mich als „Aussenstehender“ durchaus angesprochen. Weiter heisst es: „…ist ein offenes Ohr, offen für alle Anliegen und Fragen (persönliche, biblische, kirchliche u.a.), die so gut wie möglich beantwortet werden.“ Das hört sich doch sehr interessant an!

Man darf also auch als Atheist kritische Fragen zum Glauben Weiterlesen

#24 Die goldene Regel

Kennt ihr die goldene Regel? „Was du nicht möchtest das man dir antut, das tue auch keinem anderen an!“ oder anders rum: „Wie du mir, so ich dir!“

Die goldene Regel wird oft als das verbindende Element aller Religionen angepriesen. In praktisch allen heiligen Schriften findet sich die eine oder andere Version dieses Spruchs. Ob die Regel sinnvoll ist, ist eine andere Frage – in den meisten Fällen ist sie es wohl auch (es wurden mit dieser Parole aber auch schon Selbstmordanschläge verübt).

Was ich mich nun frage ist, ob die goldene Regel wirklich auch fürs Christentum gilt. Weiterlesen

#23 Katholische Dogmen – Minimalanforderungen an jeden Katholiken

Was müssen Katholiken mindestens glauben?

Quelle: Ott, Ludwig.(1981). Grundriss der Katholischen Dogmatik. 10. Auflage. Herder: Freiburg.
Via: http://paxetbonum.de/index.php/2007/01/25/zweihundertfuenfundvierzig/
Verändert: raskalnikow (Formatierung, Orthographie)

Eine Auflistung aller dogmatischen katholischen Glaubenssätze mit dem Status „de fide“ also der höchsten Glaubensgewissheit und -autorität, welche die katholische Kirche zu geben vermag. Diese Glaubenssätze sind verbindlicher als jeder Katechismus. Jemand der einen Punkt aus dieser Liste nicht glauben kann, der ist kein Katholik. Ehrlicher Weise müssten alle bei Punkt 1 aussteigen – der Begriff „Gott“ kann noch nicht einmal wirklich definiert werden, geschweige denn „mit Vernunft“ erkannt werden; ergo kann es auch keine Katholiken geben. Könnte Gott mit Vernunft erkannt werden, dann wären alle Skeptiker schon längst konvertiert – Gott zu „erkennen“ setzt eben schon Glaube an ihn voraus und dies widerspricht nun mal einfach dem „erkennen“ mit Vernunft.

Dies sind aber nicht alle katholischen Dogmen (es sind hier auch erst 245)! Die genaue Anzahl aller Dogmen ist nicht bekannt. Hier aufgelistet werden nur „de fide“ Dogmen. Als Katholik kann man also noch in Konflikt mit weiteren Dogmen stehen, die aber von der katholischen Kirche als weniger absolut (weniger wichtig? weniger heilig? weniger verbindlich?) gesehen werden.

Was mir noch immer nicht klar ist, ist ob dieses „de fide“ nun bedeutet, dass es sich bei diesen Dogmen um „unfehlbare“ Aussagen handelt (wer mehr darüber weiss: Bitte in den Kommentaren melden!). Weiterlesen