#48 Schweizer Politik – Wahlen 2011: Smartvote ist online!

In einem älteren Post habe ich ein paar Webtipps bezüglich den Parlamentswahlen 2011 angegeben. Einer dieser Tipps war die Site smartvote.ch – welche damals aber noch offline war. Jetzt – am 3. Juli 2011 – ist sie wieder online, dazu noch in einem neuen Gewand.

Man kann sich zu maximal 75 Fragen äussern (es können auch Fragen nicht beantwortet werden oder man kann gewissen Fragen mehr oder weniger Gewicht geben). Die 75 Fragen verteilen sich über 12 Kategorien, die da wären: Weiterlesen

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#34 Partei- und Blockstärken im Nationalrat von 1919 – 2007 (2 Diagramme)

-> Diagramme anklicken und man kann alles entziffern!

Diesen Herbst (2011) finden wieder Nationalratswahlen statt! Hier eine historische Übersicht über die Parteistärken. Unglaublich ist der rasante Aufstieg der SVP (dargestellt als „SVP“ ist vor 1971 auch die BGB und DP) in bloss 12 Jahren zur stärksten Partei der Schweiz (1992 EWR-Nein unter Blocher und Startpunkt des Aufstiegs). Umso tragischer dagegen der Niedergang der staatsgründenden FDP seit den 1980er Jahren (Verluste der FDP kamen direkt der SVP zugute), ein ähnliches Bild auch bei der CVP…

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#31 Alternative Verteilung der Nationalratsmandate (2 Diagramme)

Eine Demokratie bildet in den Parlamenten vor allem die Bevölkerungszahlen ihrer Regionen ab (grosse Kammer). Das kann zu Ungerechtigkeiten in der Finanzierung führen. Ist Beispielsweise eine Region mit wenigen Einwohnern sehr tüchtig und wirtschaftlich überdurchschnittlich erfolgreich, so muss diese Region pro Einwohner mehr zur Finanzierung des Staates (Bundes) beitragen als es ihrer Repräsentation im Parlament entspricht. Arbeitsscheue oder Misswirtschaft betreibende Regionen mit grosser Einwohnerzahl müssen dagegen pro Kopf nur wenig zur Finanzierung des Staates beitragen und behalten dennoch eine hohe Repräsentation im Parlament.

Nun frage ich mal ganz naiv, wie denn ein Parlament aussehen könnte, in welchem beides – die Bevölkerungszahl und die Finanzkraft – berücksichtigt wird. Das Diagramm unten zeigt einerseits den IST-Zustand der NR-Sitze je Kanton; andereseits zeigt sie eine alternative Sitzverteilung nach folgender Berechnung: (Anteil Bevölkerung der Schweiz) + (Anteil dir. Bundessteuern der Schweiz). Also: 100% Einwohner CH + 100% Bundessteuern CH = 200 Nationalratssitze; so kommt beispielsweise Aargau auf: 4.9% der Einwohner CH + 7.7% der Bundessteuern CH = 12.6 => 13 Nationalratsmandate. Zuletzt wird dem grössten Kontingent ein Sitz abgezogen, um die Aufrundungen zu kompensieren.

Alternative NR-Mandatsverteilung nach Bevölkerung und Finanzkraft
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#29 Schweizer Parlament – vor den Wahlen Herbst 2011 (7 Diagramme)

Ein erstes Resultat nach ein bisschen Rumspielen mit R. Ein paar Monate vor den Wahlen wollte ich den IST-Zustand der Schweizer Bundespolitik festhalten. Interessiert hat mich auch inwiefern gewisse Kantone in Bezug auf ihren Bevölkerungsanteil der Schweiz im Nationalrat über- oder untervertreten sind.

Das erste Diagramm zeigt schlicht den Zustand des Nationalrats im April 2011.  Seit den Wahlen 2007 kam es zu einigen Veränderungen (siehe dazu den Artikel mit den Diagrammen zu den Wahlresultaten 2007: #40 Schweizer Politik – Wahlen 2007 zur Erinnerung). So kann man die Wahlrergebnisse im Herbst dann sowohl mit den Wahlen von 2007, als auch mit dem Zustand gerade vor den Wahlen 2011 vergleichen.

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Schweizer Nationalrat April 2011

Schweizer Nationalrat April 2011 vor den Wahlen

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