#117 Gemorphte Karte – Schweizer Krebstumor erkannt: Krasse Übervertretung visualisiert

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UPDATE!
Alle Karten wurden durch aktuellere ersetzt und die Verzerrung mit grösserem Rechenaufwand neu berechnet.Bitte anklicken um das animierte Gif zu sehen (zwei Bilder abwechselnd).

Nachtrag: Ärgerlicher Weise habe ich veraltetes Kartenmaterial erwischt – hier wird das Laufental noch zu Bern und nicht zu Basel-Landschaft gezählt.

Quellen:
QGIS http://www.qgis.org/
ScapeToad http://scapetoad.choros.ch/
Gimp http://www.gimp.org/
BfS http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/02/blank/dos/mittlere/01.html
GADM http://www.gadm.org/download

Hier die beiden Karten als Einzelbilder. Weiterlesen

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#3 Aus der Bundesverfassung – auch für die Zentralschweizer und die SVP!

Da ich als Atheist zu einer Minderheit in der Schweizer Gesellschaft (ca. 11%)  gehöre, hat die Bundesverfassung naturgemäss meine Aufmerksamkeit erregt, da es diese Verfassung ist die mir meinen Nicht-Glauben ermöglicht. Oft zitiert wird in diesem Zusammenhang ein Punkt der Bundesverfassung aus dem Artikel 15: „Die Glaubens- und Gewissensfreiheit ist gewährleistet„.
Irritierend – vor allem wenn man die kontrastierende Realität vor Augen hat – ist die Wahl des Modus. Es wird simpel im Indikativ festgestellt, dass diese Freiheiten schon gewährleistet sind, auch wenn dies in der Realität nicht in allen Fällen zutrifft Weiterlesen

#2 Schweizer Religionswirren

Einleitung siehe unter #1

In der leidigen Geschichte um die atheistische Plakatkampagne ist ein interessanter Aspekt aufgetaucht. Die Zuger Exekutive, welche die Plakatkampagne als einzige in der ganzen Schweiz verboten hat, erliess das Verbot in der selben Sitzung, in der sie die Plakate für die Minarettinitiative als zulässig befand. Weiterlesen

#1 Schweizer Religionswirren

Seit Huntingtons „Clash of Civilizations“ (1996) ist schon einige Zeit vergangen und seine politische Einschätzung muss wohl als Irrtum erkannt werden, auch wenn sie sich mittlerweile als selbsterfüllende Prophezeiung verwirklicht. Auch die Terroranschläge vom 11. September 2001 liegen Jahre zurück, sogar Afghanistan- und Irak-Krieg sind geschlagen – wenn auch nicht gewonnen…

In der Schweiz scheint aber die traditionell verbreitete Fremdenfeindlichkeit seit diesem Jahr vermehrt in Religionswirren aufzugehen. Den genannten Ereignissen entsprechend stand und steht immer noch das Verhältnis zum Islam im Vordergrund, was einigermassen langweilig ist, da in diesem Fall die Religion simpel als Synonym für das Fremde steht und das Thema deshalb auch stumpfsinnig von der SVP besetzt wird.
Mittlerweile rückt die Debatte aber immer mehr zum eigentlichen Kern der Sache vor: Wie hält es die Schweiz ganz allgemein mit den Religionen und Kirchen? Weiterlesen